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Im November 2012 hat die Theologische Fakultät Greifswald eine Handreichung (klick!) zum Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten (Seminararbeiten, Examensarbeiten, Diplomarbeiten, Promotionen) erstellt. Um die darin enthaltenen Formatierungsvorgaben bequem mit Citavi nutzen zu können, gibt es den »Greifswalder Zitationsstil Theologie« (GZT – zuletzt aktualisiert am 28.10.2013). Dieser Artikel verrät, wie man als Mitarbeiter(in) oder Studierende(r) der Universität Greifswald Citavi nutzen und so verwenden kann, dass am Ende die zu schreibende wissenschaftliche Arbeit tatsächlich nach den Vorgaben der Handreichung formatiert wird.
Citavi installieren und freischalten
- Citavi 4.2 von hier auf die eigene Festplatte downloaden und installieren. Wenn nichts weiter getan wird, läuft Citavi in der Citavi-Free-Lizenz: Das Programm ist uneingeschränkt funktionsfähig, nur können lediglich 100 Titel in ein Projekt aufgenommen werden.
- Citavi freischalten kann man so: diese Seite ausfüllen und den Anweisungen folgen. – Es ist sehr einfach.
Citavi mit den Vorgaben der Greifswalder Handreichung nutzen
- Den GZT mitsamt der Beispieldatei von hier herunterladen und entpacken.
- Die Zitationsstil-Datei (Datei-Endung .ccs) in das Verzeichnis »Eigene Dokumente\Citavi 4\Custom Citation Styles« kopieren.
- Für die andere Datei (»Wissensdokumentation – Beispieldatei.ctv4«) einen Ordner namens »Wissensdokumentation – Beispieldatei« in dem Verzeichnis »Eigene Dokumente\Citavi 4\Projects« erstellen und dort hineinkopieren.
- Die Datei »Wissensdokumentation – Beispieldatei« öffnen, F11 drücken und den GZT auswählen.
- Wie der GZT angewendet wird, kann man so sehen: Im Menü unter »Ansicht« die Option »Aktuellen Titel im Zitationsstil anzeigen« aktivieren.
Herzlichen Glückwunsch! Gut gemacht. Sobald ein Titel der Beispieldatei angeklickt und mit der blauen Markierung hinterlegt wird, dürfte dieser Titel im Feld für die Bibliographie nach den Greifswalder Vorgaben angezeigt werden (s. Screenshot).
Eine Arbeit schreiben und formatieren
- Nun die Arbeit in Word schreiben und die verwendete Literatur in Citavi einpflegen. Beim Einpflegen müssen die verschiedenen Dokumententypen beachtet werden. Deren Felder sind selbsterklärend. Jeder Titel sollte einen Eintrag im Feld »Kurztitel für Zitation« (alternativ: Freitext 1) enthalten; anderenfalls wird in den Fußnoten nach dem Harvard-System ([Nachname Autor] [Erscheinungsjahr], [Seitenzahl]) ohne Kurztitel formatiert. Der GZT unterstützt folgende Dokumenttypen:
- Buch (Monographie)
- Buch (Sammelwerk), Beitrag in »Sammelwerk«
- Schriften eines Autors, Beitrag in »Schriften eines Autors«
- Graue Literatur / Bericht / Report, Beitrag in »Graue Literatur / Bericht / Report« – Diesen Dokumenttyp für Lexikonartikel und Wörterbucheinträge verwenden, sofern deren Verfasser namentlich genannt ist und sofern es sich um ein theologisches Standardlexikon handelt, z. B. RGG4, TRE, ThWNT, LThK. Wenn ein RGG-Band unter »Graue Literatur / Bericht / Report« eingepflegt wird, dann die RGG-Auflagennummer in dem dafür vorgesehenen Feld (alternativ: Freitext 6) nicht vergessen.
- Zeitschriftenaufsatz
- Zeitungsartikel
- Hochschulschrift
- Radio- oder Fernsehsendung
- Internetdokument
- Die Literaturnachweise im Fließtext bzw. in den Fußnoten des Worddokuments mit Citavis Titel-Platzhaltern (Menüpunkt »Zitation«) gestalten. Die Literaturnachweise sind im Worddokument in einer geschweiften Klammer hinterlegt. Was hinsichtlich der Seitenzahlen zu beachten ist, verrät dieser vorher-nachher-Screenshot:
- Sobald der Text mit den Citavi-Platzhaltern formatiert werden soll, die Datei im rtf-Format zwischenspeichern. Citavi kann so viel schneller arbeiten.
- »Zitation – Publikation formatieren« im Menü ansteuern. Den Greifswalder Zitationsstil auswählen und formatieren lassen.
- Nach der Formatierung bitte folgendes überprüfen:
Problembehandlung
- Falls bei einem Sammelband-Beitrag Autor und Herausgeber identisch sind, es sich aber nicht um eine Schrift eines Autors handelt, so gibt Citavi den gleichen Namen zweimal aus, z. B.: Keller, Gerhard: Die römischen Gemeinde zur Zeit Neros, in: Rom und die Christen, hg. von Gerhard Keller, Stuttgart 1998, 35-43. Die Handreichung schlägt dagegen sinnvollerweise folgende Abkürzung vor: Keller, Gerhard: Die römischen Gemeinde zur Zeit Neros, in: ders. (Hg.), Rom und die Christen, Stuttgart 1998, 35-43.
- Citavi arbeitet nicht geschlechtsspezifisch. Für alle Fälle, in denen ders. oder dies. zu verwenden ist, verwendet der GZT den Ausdruck »dies./ders.«. Das muss natürlich berichtigt werden, am besten, indem man die Buchstabenfolge »dies./ders.« im fertig formatierten rtf-Dokument mit Strg+F sucht und durch die exakte Abkürzung ersetzt.
Letzte Aktualisierung: 4. November 2013, Stephan Rehm.


