Polke, Christian: Rudolf Bultmann: Glauben und Verstehen I‐IV (2009). In: Hauptwerke der Systematischen Theologie. Ein Studienbuch, hg. von Rebekka A. Klein / Christian Polke / Martin Wendte, Tübingen 2009, 285-302.
Abstract
Polke beginnt mit der historischen und denktraditionellen Einordnung Bultmanns in das 20. Jahrhundert und in den Kreis der Dialektischen Theologie mit liberaltheologischer Methodik. Bultmanns Werk ist interdisziplinär insbesondere zwischen neutestamentlicher Exegese und Systematischer Theologie angelegt. Besonders erläutert werden Bultmanns Entmythologisierungsprogramm und das daraus folgende Problem der Hermeneutik. Außerdem umreißt Polke Bultmanns Theologieverständnis. Dies schlägt sich in den Begriffen ‚Glaube’ und ‚Verstehen’ nieder und ist in dessen Hauptwerk „Glaube und Verstehen“ (GuV) kondensiert. Der Aufsatz „Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden“ wird im Zusammenhang mit konsequenter Weiterführung des Entmythologisierungsprogramms, Bultmanns Gottesbegriffs und seiner Kritik am historischen Jesus besprochen. Polke bestimmt schließlich den Zusammenhang von Offenbarung und Glaube als Grund und Gegenstand der Theologie Bultmanns. Im Anschluss finden sich Literaturempfehlungen und der Literaturapparat.
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Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2014, Anja Granitza.