Das Evangelium nach Markus (Zoomstufe 2)

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Eckdaten (Zeit, Ort, Personen) Icon „Eckdaten“

Markus

  • Papias von Hierapolis (Anfang 2. Jh.) identifiziert den Autor mit Johannes Markus (Apg 13: Paulusbegleiter [bis Paphos]; 1Petr 5,13: Petrusbegleiter; Kol 4,10: Neffe des Barnabas) der Name ist vermutlich authentisch; sonst hätte wohl eine prominentere Person mit ihrem Namen Pate gestanden
  • „Markus“ hatte wohl wenig Einblick in die Geographie Palästinas (z. B. liegt Gerasa entgegen Mk 5,1-20 nicht am See) → ist wahrscheinlich kein Augenzeuge

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Zeit & Ort

Wann? – wohl um das Jahr 70

Wo?

  • traditionell: Rom
    • Nähe zu Petrus
    • Latinismen: centurio, Legion, census, praetorium
  • nach der derzeitigen Forschungslage ist der Abfassungsort unbekannt; möglich wären auch Syrien (Antiochia?) oder Alexandria (Latinismen gibt es auch in der hellenistischen Umgangssprache)

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Adressat

Schreibt Markus an eine hellenistisch-heidenchristliche Gemeinde?

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Linearer Zugang / Aufbau Icon „Chronologie/Aufbau“

Modell eines spiegelbildlichen Aufbaus

Unter Vernachlässigung einiger Passagen lässt sich im Markus-Evangelium ein spiegelbildlicher Aufbau rekonstruieren:

Markus-Aufbau spiegelbildlich

Markus-Aufbau spiegelbildlich

Prolog (1,1-13)

  1,1 Buchüberschrift: „Anfang der Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes“
1,1-13 Prolog
  1,4-11 Wirken Johannes des Täufers; Jesus lässt sich taufen
  1,11 Himmelsstimme: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ (REB)

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Jesus wirkt in Galiläa und darüber hinaus (1,14 – 8,26)

     
1,14-15 Notiz vom Tod des Täufers und Verkündigungssummarium
  1,15 eschatologische Gottesreichs-Verkündigung: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“
1 – 4

Wirksamkeit Jesu und Reaktionen darauf (1,16 – 4,34)

  1,16-20 beispielhafte Jüngerberufung: Simon (später Petrus) & Andreas, Jakobus & Johannes
1,21-34 beispielhafter Wirkungstag in Kapernaum (vollmächtige Lehre, Exorzismus, Heilung der Schwiegermutter des Petrus)
1,35-45 Ausweitung des Wirkungsgebietes & Messiasanspruch
  1,40-45 Heilung eines jüdischen Aussätzigen, der das Schweigegebot bricht → Jesus kann nur noch an einsamen Orten lehren; ab 2,1 treten Schriftgelehrte auf
2,1 – 3,6 Auseinandersetzungen mit Pharisäern, Schriftgelehrten, Johannesjüngern, Herodianern (Merkspruch: Der gichtbrüchige Levi fastet am Sabbat zweimal.)Todesbeschluss (3,6)
  2,1-12 Sündenvergebung & Heilung für einen Gelähmten
  2,13-17 Berufung des LeviZeichenhandlung »Sündermahl«
3,7-19 Heilungssummarium & Konstitution des Zwölferkreises
3,20-35 Auseinandersetzungen mit Schriftgelehrten (Beelzebulvorwurf) und Angehörigen (Jesus sei verrückt)
  3,22-30 Ablehnung durch Jerusalemer Schriftgelehrte → Gleichnisantworten
4,1-34 Gleichnisrede
  4,3-20 Erzählung & Auslegung des Sämannsgleichnisses, darin (10-11): Parabeltheorie
  4,26-29 Gottesreichsgleichnis von der selbstwachsenden Saat (Sondergut)
5 – 8

Machttaten Jesu im heidnischen und jüdischen Gebiet (4,35 – 8,26)

  4,35-41 Sturmstillung I
  5,1-20 Exorzismus am Gerasener → Dämon namens „Legion“ nennt Jesus „Sohn Gottes“
5,21-43 Darstellungen von Jesu außergewöhnlicher Macht (unwillkürliche Heilung durch Berührung, Totenauferweckung der Jairustochter)
6,1-6 Jesus wird in Nazareth abgelehnt
6,7-56 Erzählzusammenhang »Jüngererfahrungen« (erfolgreiche Aussendung, Brotwunder, Unglauben bei Sturmstillung)
  6,7-13.30-31 Aussendung & Rückkehr der Jünger (dazwischen: Bericht vom Tod Johannes des Täufers)
  6,32-45 Brotwunder I: Speisung der 5000
  6,45-52 Epiphanie & Sturmstillung II
7,1-23 Auseinandersetzungen mit Pharisäern und Jerusalemer Schriftgelehrten: Reinheitsfrage
  7,15-19 Lehre: was aus dem Menschen herausgeht, macht unrein
7,24 – 8,26 Heilungen & Wunder (haptische Heilung des Taubstummen & stufenweise Heilung des Blinden – 2 x Sondergut)
  7,24-30 Exorzismus an der Tochter der Syrophönizierin
  8,1-9 Brotwunder II: Speisung der 4000
  8,10-21 Pharisäerstreit → Jesus stellt die Jünger mit den Verstockten gleich (Mk 8,18 || Mk 4,12)
  8,22-26 Blindenheilung I

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Nachfolge auf dem Weg hin zum Leiden (8,27 – 10,52)

     
8,27-38 bei Cäsarea Philippi: Petrusbekenntnis & 1. Ankündigung von Leiden und Auferstehung
  8,29-30 Petrusbekenntnis („Du bist der Christus!“) → Schweigegebot an die Jünger
  8,31-32 1. Ankündigung von Leiden und Auferstehung: göttliches δεῖ → es muss geschehen
  8,34-38 Nachfolgelogien: Selbstverleugnung, das eigene Leben verlieren oder retten
9,2-29 sechs Tage danach: Verklärung
  9,7 Himmelsstimme: „Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört!“ (REB) → Schweigegebot bis zur Auferstehung
  9,14-29 Jüngerversagen beim fallsüchtigen Knaben → Exorzismus durch Jesus
9,30-50 Galiläawanderungen undercover: 2. Ankündigung von Leiden und Auferstehung, Jüngerdialoge
  9,31-32 2. Ankündigung von Leiden und Auferstehung: passivum divinum → Gott handelt im Leiden und der Auferstehung
10,1-52 auf dem Weg nach Jerusalem, bereits im judäischen Gebiet: Gespräche, 3. Ankündigung von Leiden und Auferstehung
  10,1-12 Pharisäerfrage nach der Ehescheidung
  10,13-16 Kindersegnung (wichtig bei Taufliturgien)
  10,18-31 Frage des Reichen nach dem Heil („Kamel durch’s Nadelöhr“)
  10,33-34 3. Ankündigung von Leiden und Auferstehung: Passionssummarium → Jesus weiß alles im Voraus
  10,45 Frage der Zebedäussöhne nach bevorzugten Himmelsplätzen → Logion vom Dienen des Menschensohns
  10,46-52 Blindenheilung II: Bartimäus nennt Jesus „Sohn Davids“

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Jesus in Jerusalem (11 – 15)

11,1 – 16,8 ist in ein Wochenschema eingepasst.

     
11 – 12

Auseinandersetzungen (11,1 – 12,44)

11,1-11 Palmsonntag: Einzug in Jerusalem
11,12-19 Montag: „Vorbereitung“ (mit Tempelreinigung)
  11,12-14 und 11,20-22 Strafwunder am unfruchtbaren Feigenbaum
  Mk 11,15-18 Zeichenhandlung »Tempelreinigung« → 3. Todesbeschluss
11,20 – 13,37 Dienstag: sechs Disputationen im Tempel & Endzeitrede
  11,27-33 Vollmachtsfrage
  12,1-12 Winzergleichnis
  12,13-17 Frage zu den Steuern
  12,18-27 Sadduzäerfrage zur Auferstehung
  12,28-34 Frage nach dem ersten Gebot → Rekurs auf Dtn 6,4-5 und Lev 19,18
13

Endzeit & Parusie (13,1-36)

  13,1-2 Die Szene spielt noch immer am Dienstag, nach Verlassen des Tempels.
13,3-37 Endzeitrede („synoptische Apokalypse“)
  13,3-4 Petrus, Jakobus, Johannes & Andreas fragen nach Zeitzeichen
  13,5-27 Verführungen, Bedrängnis, Wiederkunft des Menschensohns
  13,28-37 Mahnung zur Wachsamkeit (Feigenbaumsgleichnis)
14 – 15

Passion (14,1 – 15,47)

14,1-11 Mittwoch: Todesbeschluss & Salbung
14,12-72 Donnerstag: Herrenmahl, Gethsemane, Prozess vor dem Synhedrium
  14,22-24 Einsetzungsworte (Parallelen: Mt 26,26-28; Lk 22,19-20; 1Kor 11,23-25)
  14,28 Treffpunkt nach der Auferstehung: Galiläa
  14,32-52 Gebet Jesu in Gethsemane; Verrat des Judas, Gefangennahme & Flucht der Jünger
  14,61-62 Hohepriesterfrage & Antwort Jesu: „Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten?“ – „Ich bin es!“ (REB) → Blasphemie-Vorwurf
15,1-47 Freitag: Prozess vor Pilatus, Golgatha, Grablegung (Stundenschema: 15,1.25.33.34)
  15,6-15 freier Barrabas, Kreuzigung für Jesus
  15,20b-21 Simon von Kyrene
  15,38 Zerreißen des Tempelvorhangs
  15,39 Bekenntnis des Centurio: „Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“ (REB)
  15,40-41 Notiz über die Frauen (Maria von Magdala, eine andere Maria, Salome)

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Auferstehung & Erscheinungen (16)

     
16,1-8 Sonntag: Auferweckung
  16,6 der junge Mann zu den Frauen: „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferweckt worden, er ist nicht hier.“ (REB)
  16,7 vereinbarter Treffpunkt: Galiläa
16,9-20

Sekundärer Markus-Schluss (16,9-20)

  16,9-14 Offenbarungen (Maria Magdalena, „zwei über Land“1, die Elf)
  16,15-18 Aussendung
  16,19 Himmelfahrt
  16,20 Abschluss: Wirken der Jünger im Herrn

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Thematischer Zugang Icon „Sache/Gegenstand“

Literarische Quellen

Markus fügt sein Evangelium vermutlich vor allem aus mündlichen Traditionen (gehört bei der Verkündigung des Petrus?) zusammen. Eventuell existierten bereits kleinere schriftliche Sammlungen, z. B. der Passionsbericht, vielleicht auch die Endzeitrede oder Teile davon (apokalyptisches Flugblatt?).

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Der Schluss des Markusevangeliums

Beobachtung: Mk 16,9-20 fehlt in den wichtigsten Handschriften.

  • die Handschriften überliefern 6 verschiedene Schlüsse!
    • „langer Schluss“ mit Einleitung
    • „langer Schluss“ ohne Einleitung
    • „kurzer Schluss“
    • Kombination aus langem & kurzem Schluss
    • „Freer-Logion“
    • Mk 16,8
  • Mk 16,9-20 ist nicht der ursprüngliche Schluss, sondern eine Kombination von Lk & Mt!

Ist also Mk 16,8 der ursprüngliche Schluss des Evangeliums?

  • Möglichkeit I: ursprünglicher Schluss des Mk ging verloren (z. B. durch Verlust des letzten Blattes)
  • Möglichkeit II: ursprünglicher Schluss bei Edition absichtlich unterdrückt (evtl. weil die Erscheinungsberichte des Evangeliums den sonstigen Erscheinungsberichte widersprachen?)
  • Möglichkeit III: Mk 16,1-8 ist der ursprüngliche Schluss des Mk → durch die Ankündigung von Erscheinungen in Mk 16,7 (vgl. Mk 14,28) sind die Leser in der gleichen Situation wie die Frauen: Sie hören vom Auferstandenen, sehen ihn aber nicht.

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Galiläa und Jerusalem

Die beiden geographischen Handlungsschwerpunkte bringen je eigene Assoziationen mit sich: Galiläa = verachtet & rückständig; Jerusalem = heilig & international bedeutend. Markus kehrt in seinem Evangelium die Rangordnung um: Zentrum des Heils ist Galiläa, der Herkunftsort Jesu! An einem selektiven Aufriss des Evangeliums ist die programmatisch akzentuierte Gegenüberstellung gut ersichtlich:

Verhältnis Galiläa - Jerusalem (Bild aus Mk-Map)

Verhältnis Galiläa – Jerusalem (Bild aus Mk-Map)

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Das sogenannte »Messiasgeheimnis«

Der Begriff wurde 1901 von William Wrede eingeführt. In seiner Untersuchung „Das Messiasgeheimnis in den Evangelien“ wies Wrede nach, dass die Sicht der Evangelien auf das Leben Jesu von den historischen Ereignissen unterschieden werden muss. Nach Wrede habe sich der historische Jesus wahrscheinlich nicht als Messias verstanden. Angesichts dieser These muss Wrede erklären, wieso Jesus dann als Messias verehrt worden ist: Die Auffassung, Jesus habe seine Messianität vor Kreuz und Auferstehung bewusst verschwiegen, sei eine Idee der ersten Christen, die die Evangelisten vorgefunden und entwickelt hätten.

Die Sache, die sich hinter dem Begriff verbirgt, wird heute differenzierter analysiert. Bibelkundlich relevant ist zu wissen, dass sich hinter dem Begriff mehrere Einzelmotive verbergen, die voneinander zu unterscheiden sind:

Einzelmotive des Messiasgeheimnisses

Einzelmotive des Messiasgeheimnisses

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Die Heiden im Markusevangelium

während der Wirksamkeit Jesu:

  • Jesus wirkt auch in heidnischen Gebieten (Gerasa [Mk 5,1-20]; Tyrus [Mk 7,24-30]; Dekapolis [Mk 7,31-37])
  • Speisung der 4000 im heidnischen Gebiet (Mk 8,1-9) → Tischgemeinschaft mit Heiden?

nach Jesu Tod:

  • Erstbekenner ist ein Heide! (Centurio unter dem Kreuz: Mk 15,39)
  • „Weinberggleichnis“: Weinberg wird anderen Weingärtnern übergeben (Mk 12,9) → heilsgeschichtlicher Übergang vom Judentum an die „Völker“ mit der Zukunftsperspektive einer weltweiten Evangeliumsverkündigung (Mk 13,10; Mk 14,9)

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Systematischer Zugang Icon „Systematik“

Christologie

„christologische Grundsatzerklärung“ schon in 1,1: Jesus = Christus = Sohn Gottes

  • Jesus, der Christus: Christus = Messias = Gesalbter (der von Israel erhoffte Retter)
    • 8,29 Petrus: „Du bist der Christus!“ (Höhe- und Wendepunkt des Mk)
    • 14,61f Verhör: „Bist du der Christus?“ – „Ich bin es.“
  • Jesus, der Sohn Gottes: vgl. Vater = „Abba“ (einzigartige Gottesbeziehung)
    • 1,11 Himmelsstimme bei der Taufe: Anrede Jesu
    • 3,11/5,7 Dämonen sprechen Jesus als Sohn Gottes an
    • 9,7 Himmelsstimme bei der Verklärung: Proklamation Jesu
    • 15,39 Zenturio unter dem Kreuz: ein Heide erkennt den Gottessohn

Messiasgeheimnis“ (William Wrede) als theologisches Konzept des Markus?

  • Baustein 1 – Jesus vergibt Schweigegebote a) an Geheilte; b) an Dämonen; c) an die Jünger
  • Baustein 2 – Jüngerunverständnis: Jünger verstehen nicht, was Jesus sagt / was sie mit Jesus erleben (z.B. 9,32)
  • Baustein 3(?) – „Parabeltheorie“ in 4,10,12 ? Gleichnisse müssen erklärt werden
  • Schlüsselstelle 9,9: Schweigen nur bis zur Auferstehung → wer Jesus wirklich ist, ist erst im Licht von Tod und Auferstehung erkennbar!

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Die Passion

Martin Kähler: Das Markusevangelium ist eine „Passionsgeschichte mit ausführlicher Einleitung“.

  • Hinweise auf Missgunst gegen Jesus
  • 3 Leidensankündigungen:
    • Mk 8,31-32: „göttliches δεῖ” → es muss geschehen
    • Mk 9,31-32: passivum divinum → Gott als Handelnder
    • Mk 10,32-34: Passionssummarium → Jesus weiß alles im Voraus
  • Jesus deutet seinen Tod selbst
    • Mk 10,45: Lösegeldspruch („sein Leben … als Lösegeld für viele“)
    • Mk 14,24 (Mahlfeier): „mein Blut … für viele“
  • 3 Todesbeschlüsse:
    • Mk 3,6: Pharisäer und Herodes-Anhänger (nach Sabbatheilung)
    • Mk 11,18: Hohepriester und Schriftgelehrte (nach Tempelreinigung)
    • Mk 12,12-13: Hohepriester, Schriftgelehrte und Älteste (nach Weinberggleichnis)

Gliederung der Todeswoche

Sonntag Einzug in Jerusalem (Mk 11,1-11)
Montag Feigenbaum, Tempelaktion (Mk 11,12-25)
Dienstag Jerusalemer Streitgespräche & Endzeitrede (11,27 – 13,37)
Mittwoch Salbung, Verrat (Mk 14,1-11)
Donnerstag Mahlvorbereitung, Mahl (Mk 14,12-16)
Freitag Kreuzigung (Mk 15)
Samstag Grabesruhe (Mk 16,1)
Sonntag Gang der Frauen zum Grab (Mk 16,1-8)

Gliederung des Todestages

am Morgen (06.00) Übergabe an Pilatus (Mk 15,1)
dritte Stunde (09.00) Kreuzigung (Mk 15,25)
sechste Stunde (12.00) Finsternis (Mk 15,33)
neunte Stunde (15.00) Tod (Mk 15,34)

Fazit: Die Jesusgeschichte läuft auf die Passion zu; das Gewicht der Erzählung liegt auf der Passion.

Aber: (Mk 16,6): „Er ist auferweckt worden, er ist nicht hier.“

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Letzte Aktualisierung: 2. Mai 2013, Stephan Rehm.

  1. Rekurs auf Lk 24,13-35.

8 Antworten auf Das Evangelium nach Markus (Zoomstufe 2)

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